Zollinger-Ellison-Syndrom

Symptome, Ursachen und Therapie des Zollinger-Ellison-Syndroms

Definition:

Das Zollinger-Ellison-Syndrom ist eine seltene Erkrankung, bei der Gastrin-bildende Tumore in der Bauchspeicheldrüse oder im Zwölffingerdarm zur Bildung von Geschwüren im Magen- oder Zwölffingerdarm führen, die sich als besonders behandlungsresistent erweisen. Mit Hilfe von Bluttests lassen sich die körpereigenen Gastrinspiegel zuverlässig messen. Unter dem Einfluss von Gastrin kommt es zu einer vermehrten Bildung von Magensäure, was die Ulkusbildung fördert. Das Zollinger-Ellison-Syndrom tritt meist zwischen dem 30. und 60. Lebensjahr auf.

Ursache:

Als Krankheitsursache wird eine krankhafte Veränderung in einem Gen diskutiert, dass an der Steuerung des Lebenszyklus von Zellen beteiligt ist.

Symptome:

Es kommt zu brennenden, sehr starken Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Erschöpfung, Durchfall und Gewichtsverlust.

Therapie: Protonenpumpenhemmer

Mittel der Wahl sind heutzutage hoch dosierte Protonenpumpenhemmer, die die forcierte Säurebildung effektiv zu blockieren vermögen. Ein chirurgischer Eingriff zur Behandlung säurebedingter Geschwüre oder zur Tumorentfernung kann angezeigt sein.

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