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Symptome, Ursachen und Therapie einer Gastritis
Definition:
Unter einer Gastritis versteht man eine akute oder chronische Entzündung
der Magenschleimhaut verbunden mit organischen Schäden der Magenschleimhaut
Bei der chronischen Gastritis unterscheidet man je nach Ursache drei Formen (Typ A, B und C), die mit unterschiedlicher Häufigkeit auftreten. Eine vermehrte Säuresekretion liegt nicht vor.
| Gastritis-Typ (chronisch) | Häufigkeit |
|---|---|
| Typ A | ca. 1% |
| Typ B | ca. 80-90% |
| Typ C | ca. 7-15% |
Symptome:
Das Symptomenspektrum bei akuter Gastritis betrifft vor allem Schmerzen im Oberbauch, Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen, Blähungen. Die chronische Gastritis verläuft häufig unspezifisch.
Ursache:
Grundsätzlich tritt eine Schädigung der Magenschleimhaut immer dann
auf, wenn es zu einem Ungleichgewicht zwischen schützenden Faktoren (
Die akute Gastritis tritt als Folge einer äußerlichen Einwirkung
von
Chronische Magenschleimhautentzündungen haben je nach Ausprägung verschiedene Ursachen. Bei der Typ-A-Gastritis liegt eine Autoimmunerkrankung zugrunde, d.h. unser Immunsystem richtet sich gegen körpereigenes Gewebe. Ursache der Typ-B-Gastritis ist eine bakterielle Besiedlung des Magens mit Helicobacter pylori. Die Typ-C-Gastritis ist bedingt durch äußere, chemische Einflüsse wie Alkohol, Zigarettenrauch oder Medikamente. Bei Patienten mit langjähriger Typ-A- oder Typ-B-Gastritis ist das Magenkrebsrisiko deutlich erhöht.
Therapie:
Die akute Gastritis heilt nach Beseitigung der Ursache in der Regel spontan aus.
Die Therapieoption bei chronischer Gastritis hat sich nach der Ursache zu
richten. Bei Typ B ist eine Eradikationstherapie indiziert.
Bei Typ A-Gastritis muss mit Vitamin B12 substituiert werden. Eine symptomatische
Behandlung kann mit Säureblockern (
Tipp: Als vorbeugende Maßnahme bei Gastritis sollten Sie wie Alkohol oder Zigaretten meiden und Ihre Ernährung auf eine leichte Vollkost umstellen.




