Protonenpumpenhemmer

Effektive Therapie mit Protonenpumpenhemmern

Protonenpumpenhemmer: Fünf besondere Wirkstoffe!

So wirken Protonenpumpenhemmer: Protonenpumpenhemmer (Protonenpumpeninhibitoren, PPI) bedingen im Vergleich mit anderen Arzneimitteln die effektivste und am längsten anhaltende Anhebung des Magen-pH-Wertes und damit verbunden auch die besten Heilungsraten bei säurebedingten Erkrankungen. Diese Wirkstoffe sind unter anderem in der Kombinationstherapie zur Helicobacter pylori-Eradikation von Bedeutung.

Protonenpumpenhemmer blockieren nach Aktivierung im Körper in den Zellen der Magenschleimhaut ein Enzym, das die Magensäure unmittelbar in das Mageninnere pumpt (die sogenannte H+/K+-ATPase). Diese Protonenpumpe ist die Schaltstelle für die Produktion der Magensäure.

Untersuchungen mit endoskopischer Kontrolle haben gezeigt, dass eine Therapie mit Protonenpumpenhemmer nach 4-8 Wochen in 75-98 Prozent zu einer vollständigen Abheilung einer Schleimhautschädigung im Gastrointestinaltrakt führt. Zur Gruppe der Protonenpumpenhemmer gehören die Wirkstoffe Omeprazol, Pantoprazol, Esomeprazol, Lansoprazol und Rabeprazol. Der Wirkeintritt erfolgt zumeist nach etwa 1-2 Stunden, die Wirkung hält bis zu 24 Stunden an.

Tipp: Protonenpumpenhemmer müssen häufig nur 1 x täglich eingenommen werden, was von den Patienten als sehr angenehm empfunden wird.

Steckbrief: "Protonenpumpenhemmer"
  • verzögerte Wirkung
  • bis zu 24 Stunden wirksam
  • verschreibungspflichtig (ausgenommen Omeprazol 20 mg* und Pantoprazol 20 mg)
  • gute Verträglichkeit
  • ausgezeichnete Wirksamkeit bei säurebedingten Erkrankungen
*Zur Behandlung von Sodbrennen und saurem Aufstoßen, nicht länger als 14 Tage.

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